Wirtschaftlichkeit von kleinen Windenergieanlagen

Kleine Windenergieanlagen (KWEA) können zur Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen beitragen. Sie stoßen besonders im landwirtschaftlichen Bereich auf großes Interesse. Ziel kann es dabei zum einen sein, aus wirtschaftlichen Gründen einen möglichst großen Anteil des im Betrieb verbrauchten Stroms selber zu erzeugen und sich damit auch unabhängiger von der Strompreisentwicklung zu machen. Zum anderen kann ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Neben einer kurzen Übersicht zu Standortwahl, Stromertrag und zum rechtlichen Rahmen wird die Wirtschaftlichkeit von Kleinwindanlagen unter verschiedenen Standortbedingungen modellhaft dargestellt. Es zeigt sich: Eine kleine Windenergieanlage kann unter günstigen Bedingungen durch Substitution des ansonsten eingekauften Stroms wirtschaftlich betrieben werden. Dazu sind allerdings ein guter Standort und eine gute zeitliche Übereinstimmung von Stromproduktion und Stromverbrauch erforderlich.

Für den Begriff Kleinwindanlage (KWEA) gibt es unterschiedliche Definitionen. Der Bundesverband Windenergie klassifiziert Anlagen bis 100 kW Generator-Nennleistung als Kleinwindanlagen. In der IEC Norm 61400-2:2006 (IEC 2006) werden Anlagen bis zu einer vom Rotor überstrichenden Fläche von 200 m2 als Kleinwindanlagen definiert. Dies entspricht einer Generator-Nennleistung von etwa 60-70 kW.

In diesem Beitrag von Henning Eckel et a. werden Anlagen in der Leistungsspanne von 7,5 bis 25 kW Nennleistung betrachtet. Kleinwindanlagen sind mit horizontaler- oder vertikaler Achse verfügbar.

 

 

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