Ab jetzt läuft die Bewerbungsfrist für den Deutschen Innovationspreis Gartenbau 2026, mit dem wieder hervorragende, beispielgebende Innovationen im Gartenbau vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat ausgezeichnet werden. 2026 wird in diesem Rahmen zusätzlich ein Sonderpreis zur Torfminderung ausgelobt.
Bewerben kann sich jedes in Deutschland ansässige Unternehmen aus dem Gemüse- und Zierpflanzenbau, dem Obstbau, der Baumschule sowie den vorgelagerten Bereichen, das Gartenbauprodukte herstellt oder damit handelt. Es sollte sich um eine Innovation pflanzenbaulicher, züchterischer, technischer, kulturtechnischer oder betriebswirtschaftlicher Art handeln, um beispielhafte Kooperationen und Unternehmenskonzepte oder auch um eine Kombination aus diesen Merkmalen.
Seit Januar 2022 gelten das Verbot des Kükentötens sowie neue Anforderungen für die Hühnerhaltung im ökologischen Landbau. Was diese Anforderungen für die Praxis bedeuten, wurde im Projekt „Entscheidungs- und Planungshilfen zur ökologischen Legehennen- und Masthühnerhaltung“ untersucht. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau. Die Ergebnisse sind nun online.
Es bietet sich an, selbst erzeugten Strom auch selbst zu nutzen. Der Grad der Autarkie hängt aber davon ab, ob Stromangebot und Strombedarf in Einklang gebracht werden können. Die KTBL-Arbeitsgruppe "Stromspeicher" hat sich dazu in ihrer KTBL-Schrift "Eigenstromversorgung optimieren und Strom speichern. Technik – Auslegung – Kosten" Gedanken gemacht und nun einen Auszug aus der Schrift veröffentlicht. Darin geht es um die Auslegung von PV-Anlage und Batteriespeicher vor dem Hintergrund des Betriebstyps und der Betriebsphilosophie.
Welche Maßnahmen schützen Obst- und Weinkulturen vor Spätfrösten und was kosten sie? Im Auftrag des KTBL haben Jonas Maußner und Alexander Zimmermann von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau für 11 technische Maßnahmen Daten erhoben.
Die Neuauflage der erstmals 2014 erschienen Datensammlung enthält typische Verfahren der Landschaftspflege mit Schafen für die Biotope Feuchtwiesen, Photovoltaikflächen, Heiden, Magerweiden, Küstendeiche, Flussdeiche und Streuobstwiesen.
Die Datensammlung richtet sich an Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter, Beraterinnen und Berater sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentlicher Einrichtungen, die sich mit der Landschaftspflege mit Schafen befassen, zum Beispiel im Rahmen von Förderprämien, Vertragsnaturschutz oder Deichpflege. Die Datensammlung bietet eine Bewertungsgrundlage, mit der die kostendeckende Entlohnung der Dienstleistung "Landschaftspflege mit Schafen" verhandelt und festgelegt werden kann.
Eine Zusammenfassung der Methodik sowie eine Beispielhafte Aufstellung der Zahlen für das Biotop "Streuobstwiesen" können kostenlos heruntergeladen werden.
Wie lassen sich Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen und Kirschen sowie Walnüsse, Esskastanien und Wertholz in modernen Agroforstsystemen ernten? Bislang liegen kaum Erfahrungen aus Deutschland vor. Dr. Philipp Weckenbrock von der Justus-Liebig-Universität Gießen hat für das KTBL-Arbeitsprogramm „Kalkulationsunterlagen“ nationale und internationale Quellen ausgewertet. Das Ergebnis liefert einen Überblick, welche Produkte sich mit welcher Technik ernten lassen und was dabei zu beachten ist
Verfahren zur Ernte von Bäumen in Agroforstsystemen (PDF, 1,36 MB)