Die Web-Anwendung "Arbeitsverfahren Pflanzenbau" ist eine Nachfolge des "Feldarbeitsrechners". Die neue Web-Anwendung ist kostenlos und bietet den Nutzenden noch mehr Rechenmöglichkeiten. So können außer den Parametern Schlaggröße und Arbeitsbreite auch die Bearbeitungstiefe und die Arbeitsgeschwindigkeit ausgewählt werden. Zusätzlich wurde die Gruppe der Arbeitsvorgänge in der Landschaftspflege, die einen Flächenbezug haben, aufgenommen.
In der neuen Anwendung sind tausend Arbeitsverfahren hinterlegt. Für Arbeitsverfahren der Außenwirtschaft werden die Maschinenkosten, der Dieselbedarf und der Arbeitszeitbedarf ermittelt. Diese Werte geben wichtige Hinweise zu den Arbeitsverfahrenskosten.
Im Rahmen des Verbundprojektes "Weiterentwicklung von Methoden zur Erfassung, Modellierung und Beurteilung des Emissionsgeschehens in Nutztierställen" – kurz EmiMod – werden Methoden zur Bestimmung von Emissionen aus freigelüfteten Rinder- und Schweineställen untersucht und weiterentwickelt. Ziel ist es, Messmethoden zu vereinfachen und den Kosten-, Zeit- und Materialaufwand für die Ermittlung hinreichend genauer Emissionswerte zu senken.
In ihrem neuesten Videofilm stellen die Verbundpartner die ausgewählten Methoden vor.
Ab jetzt läuft die Bewerbungsfrist für den Deutschen Innovationspreis Gartenbau 2026, mit dem wieder hervorragende, beispielgebende Innovationen im Gartenbau vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat ausgezeichnet werden. 2026 wird in diesem Rahmen zusätzlich ein Sonderpreis zur Torfminderung ausgelobt.
Bewerben kann sich jedes in Deutschland ansässige Unternehmen aus dem Gemüse- und Zierpflanzenbau, dem Obstbau, der Baumschule sowie den vorgelagerten Bereichen, das Gartenbauprodukte herstellt oder damit handelt. Es sollte sich um eine Innovation pflanzenbaulicher, züchterischer, technischer, kulturtechnischer oder betriebswirtschaftlicher Art handeln, um beispielhafte Kooperationen und Unternehmenskonzepte oder auch um eine Kombination aus diesen Merkmalen.
Seit Januar 2022 gelten das Verbot des Kükentötens sowie neue Anforderungen für die Hühnerhaltung im ökologischen Landbau. Was diese Anforderungen für die Praxis bedeuten, wurde im Projekt „Entscheidungs- und Planungshilfen zur ökologischen Legehennen- und Masthühnerhaltung“ untersucht. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau. Die Ergebnisse sind nun online.