Der Ausschuss für Technik im Weinbau (ATW) wurde 1952 mit dem Ziel gegründet, die Technik im Weinbau und der Kellerwirtschaft unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Belange zu fördern. Heute sind auch ökologische Belange Gegenstand der Arbeit.
Der Ausschuss stimmt die Forschungs- und Fortbildungsarbeit in Zusammenarbeit mit den weinbaurelevanten Bundesländern und dem Forschungsring des Deutschen Weinbaus (FDW) ab. Entwicklungsvorhaben werden gefördert und koordiniert, wissenschaftliche Erkenntnisse sowie in der Praxis gewonnene Erfahrungen werden verbreitet.
„Der ATW ist das Bindeglied zwischen der Praxis und der Wissenschaft.“
Dr. Jürgen Dietrich, ATW-Vorsitzender
Das KTBL ist gemeinsam mit dem Deutschen Weinbauverband (DWV) und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) Gründer und Träger des Ausschusses für Technik im Weinbau (ATW), der im Mai 1952 in Durbach, Baden, gegründet wurde.
Jeder der drei Träger benennt fünf Persönlichkeiten aus Forschung, Lehre oder Praxis in die Mitgliederversammlung. Ein dreiköpfiger Vorstand führt die laufenden Geschäfte durch. Ein wissenschaftlicher Beirat bereitet die Forschungsplanung gemeinsam mit dem ATW-Vorstand für die Beschlussfassung durch die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung vor. Der Ausschuss hat dabei auch die Funktion einer Koordinierungsstelle für den Forschungsring des Deutschen Weinbaues (FDW), der u.a. die Vergabe der Fördermittel der weinbautreibenden Länder für den Bereich der weinbaulichen Forschung fachlich begleitet.
Das KTBL hat als übergebietliche neutrale Institution die Mittelverwaltung übertragen bekommen.
Der wissenschaftliche Beirat des Ausschusses für Technik im Weinbau (ATW) ist das Bindeglied zu anderen Organisationen und Gremien. Er initiiert und betreut Forschungsarbeiten zu weinbaulichen Bewirtschaftungssystemen, der Kellertechnik sowie dem Management von Weinbaubetrieben.
Er beschreibt den Stand der Technik, informiert über Planungen und Bewertungen neuer Produktionstechniken und -verfahren und gibt Forschungsergebnisse durch Publikationen und Veranstaltungen an die Fachberatung, die Industrie und die Praxis weiter. Gefördert werden die Forschungsarbeiten durch die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Es werden verschiedene Vorhaben an den Lehr- und Versuchsanstalten bearbeitet. Die Begutachtung der Forschungsergebnisse, die Vorbereitung von Veranstaltungen und Veröffentlichungen obliegen ebenfalls des Beirats. Ziel ist, Forschungsarbeiten der Weinbauländer für den Bereich der Weinbau- und Kellertechnik anzuregen und zu betreuen, den Stand der Technik zu beschreiben und die Arbeitsergebnisse durch Publikationen und Veranstaltungen an die Fachberatung, Industrie und Praxis weiterzugeben.
Offizielles Mitteilungsorgan des ATW ist die Zeitschrift Der Deutsche Weinbau, in dem auch ATW-Kurzberichte abgedruckt werden.
Die ATW-Berichte (Archiv) können kostenfrei heruntergeladen werden. Die Dateien sind nicht barrierefrei.
Sie möchten ein Vorhaben zum Weinbau oder zur Kellerwirtschaft vom ATW fördern lassen? Dann kommen Sie gerne auf uns zu.
Fragen beantwortet Ihnen Prof. Dr. Manfred Stoll (Geschäftsführender und stellv. Vorsitzender), Hochschule Geisenheim, Institut für allgemeinen und ökologischen Weinbau, Geisenheim.
Zum Antrag stellen nutzen Sie bitte die folgenden Formulare. (Die Dateien sind nicht barrierefrei.)
Die gemeinsame Wintersitzung von Vorstand und Beirat wird am 2. Februar 2026 als Online-Sitzung stattfinden. Die 74. ATW-Mitgliederversammlung wird sich am 26. und 27. November 2026 in Bernkastel-Kues im Weinanbaugebiet Mosel treffen.
Änderungsdatum: 17.12.2025