Beltz, H.

Düngung von Containerpflanzen

Erscheinungsjahr 2012
8 Seiten · Arbeitsblatt
Gehölze in Containern können mit unterschiedlichen Methoden gedüngt werden. In der Praxis dominiert die Einmischung von ummantelten Depotdüngern ins Substratund die Flüssigdüngung mit Nährsalzen. Es werden aber auch kompaktierte Langzeitdünger oder organische Produkte eingesetzt. In der Praxis werden häufig verschiedene Methoden miteinander kombiniert. Seit fast fünfzig Jahren sind ummantelte Depotdünger auf dem Markt, deren Kern aus mineralischen Nährsalzen mit einer wasserdurchlässigen Hülle ummantelt wird. Sobald Feuchtigkeit eindringt, setzen die Düngerkörner durch den im Inneren des Korns entstehenden osmotischen Druck Nährsalze frei (Diffusion), die dann von den Pflanzenwurzeln aufgenommen werden können. Das erste Produkt weltweit auf dem Markt war Osmocote, das mittlerweile zu den Folgeprodukten Osmocote Pro und Osmocote Exact weiterentwickelt wurde. Von Wettbewerbern wurden ummantelte Dünger mit Hüllen aus anderen Materialien entwickelt und konkurrieren auf dem Markt mit Osmocote und untereinander. Alle diese Produkte (Tab. 1) wirken grundsätzlich ähnlich, unterscheiden sich aber in ihrer Zusammensetzung und im Freisetzungsverlauf der einzelnen Nährstoffe voneinander.Bei Betrachtung der Kosten müssen neben den Kosten für das Düngemittel auch die Aufwendungen für die Ausbringung berücksichtigt werden. Auf den ersten Blick scheint die Depotdüngung der teuerste Weg der Nährstoffversorgung zu sein, da die ummantelten Depotdünger deutlich mehr kosten als andere Produkte. Allerdings kann durch die Einsparung des Arbeitszeitbedarfes bei der Nachdüngung und durch den effektiveren Düngereinsatz dieser Nachteil in vielen Fällen ausgeglichen werden. Es kann daher nicht grundsätzlich die eine oder andere Methode als kostengünstiger empfohlen werden, sondern die Kosten müssen je nach den betrieblichen Gegebenheiten im Einzelfall abgeschätzt werden.Welche Düngungsmethode am günstigsten ist, hängt von der Kultur, der Bewässerungstechnik, dem jeweiligen Nährstoffaufwand und anderen Faktoren ab, die im Einzelfall von Betrieb zu Betrieb stark schwanken. Bei zwei Kulturen ist an Beispielen kalkuliert, wie die Unterschiede aussehen können (Tab. 3).
 
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