Walg, O.

Bodenbearbeitungs- und Tiefenlockerungsgeräte. 2. Teil: Angetriebene Bodenbearbeitungsgeräte

Erscheinungsjahr 2007
4 Seiten · Arbeitsblatt
Leseprobe:Als zapfwellengetriebene Bodenbearbeitungsgeräte kommen im Weinbau vorwiegend die Fräsen und Spatenmaschinen mit vertikal rotierender sowie die Kreiseleggen mit horizontal rotierender Werkrotierender Werkzeugbewegung zum Einsatz. Hydraulische Antriebe sind meist auf Steillagen-Mechanisierungssysteme (SMS, Kleinraupen) beschränkt. Die angetriebenen Werkzeuge sind dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungseintrag für die Bearbeitung nahezu vollständig durch die Gelenkwelle erfolgt. Dies bedeutet im Vergleich zu den gezogenen Werkzeugen eine deutlich reduzierte Umfangs- und Stützkraft an den Schleppertriebrädern. Die Motorleistung des Schleppers wird mit hohem Wirkungsgrad (80 bis 90 %) auf den Boden übertragen (gezogene Geräte zirka 50 %). Dies bedeutet eine verbesserte Steigleistung des Schleppers in Hanglagen und einen geringeren Schlupf. Angetriebene Werkzeuge bieten darüber hinaus mehr Möglichkeiten, die Arbeitsintensität unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit den jeweiligen Erfordernissen anzupassen. Dadurch besteht aber auch die Gefahr einer falschen Geräteeinstellung, was besonders in Hanglagen die Bodenerosion begünstigen kann. Ein Vorteil ist auch die gute Kombinierbarkeit mit anderen Bearbeitungsgeräten, zum Beispiel Vorgrubber oder Sägeräten. Nachteilig gegenüber Geräten mit gezogenen Werkzeugen sind der etwas höhere Anschaffungspreis, die geringere Arbeitsgeschwindigkeit und der höhere Verschleiß.
 
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