KTBL-Tage 2021: Referentinnen und Referenten

Der Forstwissenschaftler Dr. Christian Böhm ist an der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg tätig. Dort forscht er in enger Kooperation mit Praktikern zur Etablierung und Umsetzung von Agroforstsystemen in Deutschland. Schwerpunkte sind die Effekte der Agroforstwirtschaft auf Aspekte wie: Klimaresilienz, Klima-, Boden- und Gewässerschutz und Untersuchungen zu ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in der Forstwirtschaft. Ergänzend dazu setzt er sich als Vorsitzender des Deutschen Fachverbandes für Agroforstwirtschaft e. V. für die inter- und transdisziplinäre Vernetzung verschiedener Interessengruppen ein.

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Benedikt Bösel ist Gründer und Geschäftsführer von Gut & Bösel bei Berlin. Das Team von Gut & Bösel testet und entwickelt unterschiedliche Formen der regenerativen Landwirtschaft wie Agroforst, ganzheitliches Weidemanagement, syntropische Landwirtschaft und mikrobielle Inokulation. In Zusammenarbeit mit Partnern sucht Bösel und sein Team nach Wegen wie Technologie genutzt werden kann, um eine Landwirtschaft zu betreiben, die Kreisläufe schließt, Bodenbiologie aufbaut und Biodiversität erhöht, während die Profitabilität auf der Fläche erhöht und die Resilienz des Ökosystems gestärkt wird.

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Prof. Dr. Eike Stefan Dobers ist Agrarwissenschaftler und seit 2015 am Lehrstuhl für Pflanzenbau an der Hochschule Neubrandenburg tätig. Nach dem Studium der Agrarwissenschaften in Kiel und Göttingen war er im europäischen Ausland als Wissenschaftler und in der Lehre beschäftigt. Zudem war er einige Jahre in der Spezialberatung landwirtschaftlicher Betriebe zum Thema Geodatengewinnung und deren standortspezifische Auswertung aktiv. Sein Hauptarbeitsgebiet sind die Detektion und Interpretation von kleinräumigen Variationen der Ertragsbildung von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen und deren gezielte Integration in angepasste Produktionssysteme. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der praxisnahen Nutzung von Fernerkundungsdaten.

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Dr. Knut Ehlers ist Agrarwissenschaftler mit Erfahrungen als bodenkundlicher Gutachter und im landwirtschaftlichen Beratungs- und Kommunikationswesen. Seit 2010 ist er im Umweltbundesamt beschäftigt und leitet das Fachgebiet „Landwirtschaft“ seit 2016. Sein Studium absolvierte er an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und promovierte an der ETH Zürich. Zusätzlich führte er Forschungsaufenthalte in Schweden, Norwegen, Kenia und Burkina Faso durch. Seine Arbeitsschwerpunkte am Umweltbundesamt sind u. a. Umweltwirkungen der Landwirtschaft, Agrarpolitik sowie Nährstoffflüsse in landwirtschaftlichen Systemen.

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Nach seinem Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre arbeitete Volkert Engelsmann für Cargill Inc., USA, bevor er 1990 Eosta gründete. Das niederländische Unternehmen ist derzeit Europas größter Importeur und Vertreiber von Bioprodukten. Alle Produkte tragen einen Code, der Einzelhändlern und Verbrauchern einen Web-Zugang zur Geschichte der Firma und dem Leitgedanken bietet. Eosta startete die Kampagnen „Save Our Soils“ und „True Cost of Food“. Für sein Wirken wurde Eosta mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet – u. a. King William I Award 2018, European Business Award for the Environment 2019.

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Prof. Dr. Joachim Hertzberg ist Informatiker und seit 2004 als Professor für Informatik an der Universität Osnabrück tätig. Er forscht auf dem Gebiet planbasierter Robotersteuerung und leitet den Bereich seit 2011 beim Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Osnabrück. Seine Arbeitsthemen sind: künstliche Intelligenz, mobile Roboter und Anwendungen davon - insbesondere im Agrarsektor, der Logistik und der Produktion. Außerdem publiziert er sehr erfolgreich: 2014 wurde ihm für seine Arbeiten das Fellowship der European Association for Artificial Intelligence verliehen.

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Prof. Dr. Gunther Hirschfelder studierte Geschichtswissenschaft, Politik, Volkskunde und Agrarwissenschaft an der Universität Bonn. Die Promotion erfolgte an der Universität Trier und im Anschluss arbeitete er an den Universitäten Trier, Manchester und Bonn. 2000 habilitierte er sich. Es folgten mehr als 10 Jahre Professurvertretungen in Mainz und Bonn. Seit 2010 ist er Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg: Arbeitsschwerpunkt ist die Erforschung historischer, gegenwärtiger und zukünftiger Ernährungskulturen. Außerdem ist Dr. Hirschfelder publizistisch tätig.

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Gerrit Hogrefe ist Agrarwissenschaftler, praktizierender Landwirt und ein Experte im Bereich Pflanzenbau. Er absolvierte 2013 sein Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen und ist seit 2014 bei der N.U. Agrar GmbH in der Beratung für Pflanzenbau tätig. Seine Kernthemen sind: Blattfruchtanbau, Bodenbearbeitung, Düngung und Pflanzenschutz. In Deutschland arbeitet er als überregionaler Berater – von der Soester Börde bis zur Lommatzscher Pflege und von Ostholstein bis Thüringer Wald. Darüber hinaus ist er auch in Ackerbauregionen in Südamerika und Osteuropa beratend tätig.

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Alexander Müller ist Geschäftsführer von „TMG - ThinkTank für Nachhaltigkeit“, den er 2017 zusammen mit Klaus Töpfer und Harmut Gaßner gegründet hat. Zuvor war er Leiter einer globalen Studie des UN-Umweltprogramms über „Die Ökonomie von Ökosystemen und Biodiversität für Landwirtschaft und Ernährung“. Von 2006 bis 2013 war er als Assistant Director General der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) tätig. 2009 wurde er zum Mitglied der Beratenden Gruppe für Energie und Klimawandel der UNO ernannt. Von 2001 bis 2006 war Alexander Müller Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

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2002 übernahm Prof. Dr. Frank Ordon die Leitung des Institutes für Epidemiologie und Resistenzressourcen der Bundesanstalt für Züchtungsforschung. Im Julius Kühn-Institut arbeitet er seit 2008: er leitete das Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz und ist seit 2019 Präsident des Julius Kühn-Instituts. Außerdem ist Dr. Ordon Herausgeber oder Mitherausgeber verschiedener Zeitschriften und in nationalen und internationalen Gremien der Pflanzenzüchtung tätig. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Aufklärung der genetischen Grundlagen der Reaktion verschiedener Kulturpflanzenarten gegenüber Stress.

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Professor Dr. Carola Pekrun ist seit 2006 Professorin für Pflanzenbau und Qualitätsmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Das Studium der Agrarwissenschaften absolvierte sie 1989 an der Universität Göttingen, wo sie anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. Nach mehrjährigem Auslandsaufenthalt in England und Österreich kehrte sie 1998 nach Deutschland zurück. Es folgten einige Jahre wissenschaftliche Mitarbeit an der Universität Hohenheim und von 2004 bis 2006 koordinierte sie das Forschungs- und Studienzentrum Landwirtschaft und Umwelt an der Universität Göttingen.

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Seit April 2020 ist Prof. Dr. Knut Schmidtke Direktor für Forschung, Extension & Innovation am Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Schweiz. Ab 2003 war er als Professor für Ökologischen Landbau an der HTW Dresden tätig und wirkte auch als Gastprofessor in Österreich und Japan. Sein Studium der Agrarwissenschaften absolvierte er 1989 an der JLU Gießen, wo er im Anschluss für einige Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Danach wechselte er - ebenfalls als wissenschaftlicher Mitarbeiter - an die Georg-August-Universität Göttingen und arbeitete dort von 1994 bis 2003.

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Seit 2020 ist Professor Dr. Ludwig Theuvsen Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Davor arbeitete er als Abteilungsleiter im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium. Zwischen 2002 und 2018 lehrte er an der Georg-August-Universität Göttingen als Professor für Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness.

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Prof. Dr. Jens Karl Wegener ist seit 2013 Direktor und Professor am Institut für Anwendungstechnik im Pflanzenschutz am Julius Kühn-Institut. Seit 2017 ist er zudem Honorarprofessor an der TU Braunschweig. Herr Wegener hat an der TU Clausthal Wirtschaftsingenieurwesen studiert und danach an der Universität Göttingen an der Abteilung Agrartechnik promoviert. Anschließend war er dort als Post-doc, bevor er zum Vertretungsprofessor der Abteilung Agrartechnik berufen wurde. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die verfahrenstechnische Prozessoptimierung und Risikobewertung landwirtschaftlicher Prozesse. Seit 2013 beschäftigt er sich mit dem Thema neue Pflanzenbausysteme auf Grundlage autonomer Maschinen.

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Seit 2015 leitet Prof. Dr.-Ing. Cornelia Weltzien die Abteilung Technik im Pflanzenbau am Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie in Potsdam und das Fachgebiet Agromechatronik an der Technischen Universität Berlin. Nach dem Studium der Landmaschinentechnik an der Fachhochschule Köln absolvierte sie ein Zusatzstudium Maschinenbau an der Technischen Universität Braunschweig, wo Sie 2008 promovierte. Ihre Expertise liegt im Bereich Precision Agriculture, Automatisierung agronomischer Prozesse, smarte Systeme und die Digitalisierung in der Landwirtschaft. Prof. Dr.-Ing. Weltzien ist eine national und international anerkannte Spitzenforscherin im Bereich digitale Landwirtschaft.

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