Elektronische Tieridentifizierung in der Schweinehaltung

Es gibt verschiedene Bauformen von RFID-Transpondern. Außer Bolus, Injektaten und Fußbandtranspondern ist die mit Abstand am häufigsten eingesetzte Transponderart die elektronische Ohrmarke.
Beim Einsatz der elektronischen Tieridentifizierung muss zwischen einer Managementunterstützung und einer gesetzlichen Pflichtkennzeichnung unterschieden werden.
Große Sauenherden werden heute meist freiwillig mit Transpondern ausgestattet, um Leistung und Gesundheit zu erfassen, zu analysieren und zu dokumentieren. Der Erlös dieser etablierten Managementhilfe übersteigt fast immer deren Kosten und ist deshalb heute Stand der Technik. Die gesetzliche Tierkennzeichnung mit Transpondern hat dagegen eine recht junge Geschichte und dient hauptsächlich der Seuchenkontrolle und Rückverfolgbarkeit.

Der nachfolgende Artikel enthält einen Rückblick auf die letzten 25 Jahre zum Thema Elektronische Tieridentifikation im LZ Haus Düsse.