Tierverhalten

Die natürliche Sozialstruktur bei Rindern ist die Kleinherde mit 20 bis 30 Tieren, die sich aus den Mutterkühen mit ihrem Nachwuchs zusammensetzt und in denen sich alle Tiere gegenseitig kennen. Männliche Tiere verlassen mit Erreichen der Geschlechtsreife nach ca. 2 Jahren die Herde und bilden sogenannte Junggesellengruppen (2 bis 4 Tiere) oder leben, insbesondere ältere Bullen, als Einzelgänger. Das Verhalten der Tiere einer Herde ist stark synchronisiert, d. h., die einzelnen Tiere zeigen ihre Hauptaktivitäten wie Fressen und Ruhen mehr oder weniger gleichzeitig. Das Verhalten von Rindern unter anderem bei der Fortbewegung, beim Fressen, beim Erkunden und bei der Fortpflanzung wird im Folgenden von Lars Schrader et al. beschrieben.

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