Freilandausläufe für Legehennen

Die Haltung von Legehennen mit begrüntem Auslauf entspricht am meisten den natürlichen Bedürfnissen der Tiere. Aus Sicht des Tierverhaltens sind Grünausläufe daher zu begrüßen. In der ökologischen Legehennenhaltung sind Ausläufe sogar Pflicht. Unter der Bezeichnung „Freilandhaltung“ spielt die Auslaufhaltung auch in der konventionellen Legehennenhaltung eine wirtschaftlich bedeutsame Rolle.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Auslaufhaltung durchaus problematisch ist. Sie erfordert einen Mehraufwand bezüglich Kosten, Arbeit und Management. Zudem ist das Risiko für die Tiergesundheit durch z. B. Beutegreifer und Vogelgrippe erhöht.

Vielfach sind die Grünausläufe einfach strukturiert. Daher halten sich die Tiere überwiegend im stallnahen Bereich auf. Dies kann dort wiederum eine Anreicherung von Nährstoffen bedingen. Vorbeugend werden oft Vorhöfe eingerichtet.

Wer einen solchen Auslauf bauen möchte, muss Folgendes berücksichtigen: Umzäunung und Zwischenzäune zur Einrichtung von Wechselweiden, künstliche und natürliche Strukturelemente, Zugangsöffnungen zwischen Stall oder Kaltscharrraum und Grünauslauf sowie bauliche Maßnahmen zur Schonung der Grasnarbe in häufig frequentierten Bereichen. In der Praxis können auch Tränkeeinrichtungen, überdachte Sandbäder oder Kompostmieten zur Weideeinrichtung gehören.

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