Reduktion der Ammoniakemissionen durch angepasste Fütterung in der Milchviehhaltung – Welche Minderungen sind möglich?

In der Milchviehhaltung werden Maßnahmen zur Reduzierung der Ammoniakemissionen gesucht. Prozessintegrierte Minderungsmaßnahmen wie die Nährstoff angepasste Fütterung stehen hierbei an erster Stelle. Eine Reduktion des Rohproteingehaltes im Futter führt zur Reduktion der Harnstoffgehalte und somit zu einer Verringerung der Ammoniakemissionen. Allerdings stellt sich die Frage, in welcher Höhe diese Reduktion möglich ist und wie seitens der Genehmigungsbehörden eine Überprüfung der angepassten Fütterung durchgeführt werden kann.

Eine Reduktion von bis zu 10 % der Ammoniakstallemissionen bei entsprechend ausgerichteter Fütterung wird für möglich gehalten. Der Nachweis kann anhand der Milchharnstoffgehalte geführt werden.

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