Bewässerungssteuerung

Bei hohen Energie- und Wasserkosten sowie der Begrenzung der Beregnungsmengen durch gesetzliche Vorgaben ist es besonders wichtig, die Bewässerung objektiv zu steuern. Meist wird die Bewässerung im Freiland nach betrieblicher Erfahrung gesteuert. Da Pflanzen leichte Überbewässerung besser vertragen als Wassermangel, ist es gängige Praxis, Bestände zeitweise mehr zu bewässern, als es nötig wäre. Dies gilt insbesondere für Zeiten, in denen die Beregnungskapazitäten nicht ausreichen, um die Pflanzen zum optimalen Zeitpunkt zu bewässern. Es wird versucht, einen Puffer zu schaffen, um Engpässe bei Personal und Technik zu überbrücken. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn bekannt ist, wie viel Wasser der Boden aktuell in der Durchwurzelungszone halten kann, bevor das Wasser versickert. Ist das nicht bekannt, kann es durch die Versickerung zu einem Eintrag von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln ins Grundwasser kommen und gleichzeitig steht dieses Beregnungswasser den Kulturpflanzen nicht mehr zur Verfügung.

Jürgen Kleber hat in dem nachfolgenden Beitrag einen Überblick über die verschiedenen Methoden der Bewässerungssteuerung zusammengestellt.

Produktionsverfahren planen und kalkulieren

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Baukosten-Gewächshäuser

Mit dem Kalkulationsprogramm Baukost-Gewächshäuser können Investitionsbedarf und Jahreskosten online berechnet werden. Die Anwendung enthält 162 Gebäudemodelle jeweils mit Baubeschreibung und Planungskennzahlen.