Geschäftsmodelle für die Biomethanproduktion


Größtenteils werden Biogasanlagen dezentral betrieben und das produzierte Biogas am Anlagenstandort oder zumindest in Standortnähe in Blockheizkraftwerken (BHKW) zur Strom- und Wärmeproduktion genutzt. Die bei der Verstromung erzeugte BHKW-Wärme kann allerdings, aufgrund mangelnder Absatzmöglichkeiten, oftmals nicht vollständig genutzt werden. Wird jedoch das Rohbiogas zu Biomethan aufbereitet und in das Erdgasnetz eingespeist, kann es mit einem hohem Wärmeabsatz, zeitentkoppelt und fern des Anlagenstandortes in wärmegeführten Blockheizkraftwerken energieeffizient genutzt werden.
Die Produktion von Biomethan ist jedoch im Vergleich zur Vor-Ort-Verstromung technisch wesentlich aufwendiger und kostenintensiver, sodass derzeit nur größere Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können. In der Regel werden Landwirte das Risiko einer so großen Investition nicht alleine tragen wollen.
Um das Risiko zu minimieren, gibt es jedoch unterschiedliche Geschäftsmodelle, die eine Teilhabe an der Wertschöpfungskette „Biomethanproduktion“ ermöglichen.
Diese Modelle werden im nachfolgenden Beitrag von den Autoren B. Wirth und Dr. F. Valentin ausführlich beschrieben.

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Musterlösungen zukunftsfähiger Biogasanlagen. Ergebnisse aus dem Bundeswettbewerb "Musterlösungen zukunftsfähiger Biogasanlagen 2012"