Problemstellung
Zur Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus besteht Entwicklungs- und Förderungsbedarf. Dazu müssen neue Entwicklungen aufgegriffen, ihre Wirkungen frühzeitig eingeschätzt und Handlungsbedarf definiert werden.
Die Weiterentwicklung umfasst neben den Aspekten der pflanzlichen Produktion und der Nutztierhaltung auch soziale und ökonomische Arbeitsfelder, Fragen der Arbeits- und Prozessqualität sowie Produktsicherheit.
Projektziel
Bereitstellen von Informationen für die Planung und Bewertung kompletter Produktionssysteme im Rahmen interdisziplinärer Systemvergleiche.
Definition des Standes der Technik.
Die Arbeitsgemeinschaft hat Arbeitsgruppen und weitere Projekte eingerichtet und deren Ergebnisse bewertet.
Problemstellung
Im ökologischen Landbau werden neben Wirtschaftsdüngern betriebsfremde Düngemittel sowie Natur- und Hilfsstoffe eingesetzt. Die Zulassung dieser Stoffe ist in der EG-Öko-Basisverordnung (EG) Nr. 834/2007 bzw. Durchführungsverordnung (EG) Nr. 889/08 geregelt.
Für Praxis und Beratung im Ökolandbau fehlen für zahlreiche dieser Stoffe umfassende Informationen zur Herkunft und stofflichen Zusammensetzung. Insbesondere für Ökobetriebe, die auf eine Zufuhr von externen Nährstoffen angewiesen sind, werden Entscheidungshilfen für den Einsatz verschiedener Dünger benötigt.
Projektziel
Für eine Auswahl der nach o. g. EG-Öko-Verordnungen zugelassenen Düngemittel sowie Natur- und Hilfsstoffe (50 bis maximal 100 Stoffe) ist am Ende des Projektes eine Charakterisierung hinsichtlich Zulässigkeit bezüglich des geltenden Rechts, der Inhaltsstoffe sowie der Umweltverträglichkeit vorgenommen. Darauf aufbauend sind Anwendungsempfehlungen zusammengestellt und Grundlagen für eine umfassende Bewertung erarbeitet.
Problemstellung
Im ökologischen Gemüsebau ist eine große Spannbreite des Arbeitsaufwandes festzustellen. Anknüpfend an die KU-Vorhaben „Verfahrensbeschreibungen ökologischer Gemüsebau", „Handarbeitsaufwand im ökologischen Gemüsebau" und „Handhacke, Handjäte" soll das Thema im Rahmen einer Arbeitsgruppe aufgegriffen werden.
Projektziel
Für die zehn wichtigsten Gemüsearten liegen Verfahrensbeschreibungen incl. Arbeitszeit in Text und Tabellenform vor. An Modellbetrieben wird der Gesamtarbeitszeitaufwand differenziert nach Qualifikation der Arbeitskräfte.
Problemstellung
Für die ökologische Schweinehaltung fehlt eine abgestimmte Darstellung und Bewertung professioneller und aktueller Stallbaulösungen, in der auch bauliche Details dargestellt sind.
Projektziel
Am Ende des Projektes sind Stallmodelle für Abferkelbereich, Deckzentrum/ Wartebereich, Ferkelaufzucht, Mastschweinehaltung und Eberhaltung gesichtet, systematisch dargestellt. Es liegen Beschreibungen, Fotos, Stallgrundrisszeichnungen, Bewertungen und Empfehlungen vor. Ebenso werden Fütterungssysteme und Baudetails dargestellt.
Die dargestellten Baulösungen entsprechen den Öko-Verordnungen.
Problemstellung
Im ökologischen Landbau besteht ein Bedarf an Planungsdaten, der nur unzureichend gedeckt ist. In den Projekten im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau werden vielfältige Ergebnisse erarbeitet, die für Planungszwecke genutzt werden können. Ähnliches gilt für Projekte an Landesanstalten, Landwirtschaftskammern, Fachhochschulen und Universitäten. Die Aufbereitung dieser Ergebnisse für die Praxis erfolgt teilweise nur unvollständig, da die Ergebnisse in Form von ausführlichen Projektberichten vorliegen, die nur begrenzt zugänglich und nutzbar sind oder weil die Informationen der verschiedenen Berichte nicht immer miteinander kompatibel sind, da sie sich in den Dimensionen, dem Aggregierungsgrad, der Art der Erhebung und in der Datenqualität voneinander unterscheiden.
Projektziel
Ziel ist eine Datensammlung in gedruckter Fassung mit aktuellen Planungsdaten für die landwirtschaftlichen Produktionsverfahren Getreide, Mais, Körnerleguminosen, Körnersonnenblumen, Winterraps, Kartoffeln, Zuckerrüben, Ackerfutter, Gründüngung, Dauergrünland, Milchvieh, Aufzucht- und Mastkälber, Aufzuchtfärsen, Mastrinder, Mutterkühe, Mastschweine, Zuchtsauen, Aufzuchtferkel, Legehennen, Masthähnchen, Mastputen, Milchziegen und Fleischschafe sowie Bienen. In einer Onlineanwendung zur Datensammlung sind die im Printprodukt dargestellten Planungsbeispiele sowie weitere Varianten dieser Beispiele recherchierbar und für eigene Berechnungen im Programm Excel nutzbar sind. Außerdem wird das Kalkulationsprogramm Baukost um Stallmodelle, die nach Vorgaben der EG-Öko-Verordnung zulässig sind, erweitert.